Ideenatelier für die Arbeit mit Jugendlichen

Musik als Sprache für das, was Jugendliche nicht sagen können

Praxisimpulse, kreative Methoden und Materialien für Musiktherapeut:innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen, Pädagog:innen und alle, die Musik als Zugang zur inneren Welt Jugendlicher nutzen möchten.

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Die Grundidee ✦

Jugendliche müssen nicht erst die richtigen Worte finden.

Wie kann Musik helfen, mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen – und gemeinsam etwas in Bewegung zu bringen?

Wer meine Beiträge auf Instagram oder mein Buch kennt, findet hier neue Praxisimpulse, Materialien und vertiefende Fachtexte.

Wer neu dazukommt, findet einen Einstieg in eine Arbeit mit Jugendlichen, die Musik, Kreativität und Humor als Möglichkeiten der Begegnung nutzt.

Die Beiträge zeigen, wie kreative Freiräume entstehen können – und welche Bedeutung Beziehung, Neugier und ein behutsamer Umgang mit Unsicherheit dabei haben.

Mehr über diese Haltung ↓
01 · neugierig statt wissend02 · Beziehung vor Methode03 · Umwege ausdrücklich erlaubt

Haltung vor Methode ✦

Mehr über
diese Haltung

Ein Anfang darf klein sein.
Und trotzdem etwas öffnen. ↘

Am Anfang steht für mich die Bereitschaft, mich auf einen Jugendlichen einzulassen – auch wenn zunächst wenig Gespräch, wenig Begeisterung oder wenig Zutrauen da ist.

Ich möchte herausfinden, was sein Interesse weckt, und lasse mich dabei gern überraschen. Dafür bringe ich Ideen mit, mache Angebote und probiere selbst etwas aus.

Zugleich braucht es Aufmerksamkeit dafür, wie mein Gegenüber darauf reagiert: Wann entsteht Neugier? Wann wird etwas zu viel? Wo braucht jemand Ermutigung, wo mehr Abstand?

Niemand muss musikalisch sein, spontan eine Idee haben oder gleich Persönliches preisgeben. Schon eine kleine Entscheidung, ein erster Versuch oder neugieriges Zuschauen können einen Einstieg bilden.

Musik und kreatives Spiel können einen Raum öffnen, in dem Jugendliche mitgestalten dürfen, ohne schon wissen zu müssen, was sie ausdrücken möchten. Humor und ungewöhnliche Einfälle gehören für mich dazu – getragen von fachlicher Verantwortung und Respekt vor den Grenzen des anderen.

Diese Website lädt dazu ein, mit einer solchen Haltung zu arbeiten: aufmerksam, erfinderisch und bereit, den eigenen Plan durch die Begegnung verändern zu lassen.

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Zum Stöbern, Ausprobieren, Weiterdenken

Praxisimpulse & Ideen

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01Humor

„Das ist doch peinlich!“

Manche musiktherapeutischen Übungen sind tatsächlich peinlich. Humor und bewusste Übertreibung können einen Rahmen schaffen, in dem Jugendliche etwas ausprobieren dürfen, ohne sich dabei allzu ernst nehmen zu müssen.

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02Haltung

Der „Ressourcenfluch“

Eine neu entdeckte Stärke kann Freude auslösen – aber auch zur nächsten Erwartung werden. Ressourcen bleiben eher geschützt, wenn Jugendliche selbst entscheiden dürfen, ob und wie sie diese …

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03Identitätsarbeit

Ist das noch Musiktherapie, wenn Jugendliche ein Musikstück lernen wollen?

Der Wunsch, ein bestimmtes Musikstück spielen zu können, kann mehr sein als ein musikalisches Lernziel: Vielleicht zeigt sich darin bereits eine mögliche Version des eigenen Selbst.

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04Instrumentenwahl

Ein Raum voller Instrumente – und keiner weiß, was tun?

Ein Raum voller Instrumente eröffnet viele Möglichkeiten – und kann zugleich verunsichern. Manchmal braucht es weder eine ausgefeilte Übung noch ein musikalisches Ziel, sondern nur eine ungewöhnliche Idee, …

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Fachartikel · Denkimpulse · Interventionen

Vom Denken ins
Machen

Kleine Formate, klare Anleitungen und genug Luft für das, was im Raum entsteht. Filterbar nach Setting, Dauer und Fokus.

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⌁

Parentifizierung · Ausdruck · Kreatives Klangspiel

Die Klangmonster-Fabrik

Ein kreatives Klangspiel für wilde, laute und ungewohnte innere Anteile.

01 ↗
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Beziehungsaufbau · Erstkontakt · Therapiebeginn

Erst mal schauen

Wie Musiktherapie beginnen kann, bevor Musik entsteht.

03 ↗

Ausdrucken, abwandeln, einsetzen

Materialien & Downloads

PDF
PDF Arbeitsblatt

Die innere Musiklandschaft

- wie man die persönliche Playlist als Heldenreise oder Geschichte inszeniert...

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Buchcover Die Kraft der Musik in der Jugendlichenpsychotherapie von Christian Gessner

Wenn du tiefer einsteigen möchtest

Das Buch

Das Buch bündelt den theoretischen Hintergrund und ausführliche Fallvignetten zur musiktherapeutischen Arbeit mit Jugendlichen. Es ist Vertiefung und Resonanzraum – die Ideen auf dieser Website funktionieren aber auch ganz ohne Lektüre.

Mehr zum Buch →

Nicht der Mittelpunkt.
Aber ein guter Tiefgang. ↙

Porträt von Christian Gessner

Wer hier sammelt & schreibt

Hallo, ich bin Christian Gessner.

Musiktherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und hartnäckig neugierig darauf, was passiert, wenn wir Jugendliche nicht vorschnell verstehen.

In meiner Arbeit verbinde ich musiktherapeutische Praxis mit Mentalisieren, Gegenwartskultur, Hypnotherapie und einer Vorliebe für Methoden, die nicht nach Methode aussehen.

Diese Website ist mein offenes Notizbuch für Kolleg:innen.

Kontakt aufnehmen ↗
„Ich suche nicht nach der richtigen Methode.
Ich suche nach der Tür, die gerade aufgeht.“